Posted by: beniknecht | Oktober 23, 2007

SCUI - kurzfristiger Erfolg versus langfristige Planung

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Die ganzen Entwicklungen im 1. Liga Eishockey in Sachen verfügbare und transferwillige Spieler hat sich auf diese Saison hin massiv verändert. Ausgelöst durch den Umstand, dass die National League nur noch mit vier Ausländern spielen kann, führte dazu, dass Spieler der Nationalliga B den Aufstieg in die erweiterten Kader der A-Mannschaften schafften. Dies wiederum führte zu einer Spielerknappheit in der Nati B und letztendlich auch dazu, dass nur ein beschränktes Angebot an Elite Junioren Spieler, sowie Spieler mit Nationalliga Erfahrung für die Kader der 1. Liga Mannschaften zur Verfügung standen. Was heisst das für die höchste Amateurliga, aber insbesondere für den Schlittschuh Club Unterseen-Interlaken?

  • Die meisten Kader sind sehr klein und oft konnten sogenannte Leader nicht transferiert werden
  • Clubs welche nicht über eine gut funktionierende Nachwuchsbewegung verfügen, werden mittelfristig Probleme haben, allfällige Abgänge und Rücktritte mit eigenen Junioren kompensieren zu können.
  • Beim SCUI wirkt sich zudem der “logistische” Nachteil des Standorts noch negativ aus. Spieler mit Wohnsitz Mittelland sind nur schwer zu motivieren den Aufwand zu betreiben in Interlaken zu trainieren und zu spielen. Somit sind wir trotz wirtschaftlich gesundem Umfeld und professioneller Clubstrukturen immer wieder im Nachteil gegenüber unseren Konkurrenten.

Wie können wir dieser Problematik entgegentreten? Wir sind mit der Erwartungshaltung des Umfelds, dass der SCUI wie in der Vergangenheit an der Spitze mitspielt, konfrontiert. Die Zuschauer erwarten von uns Siege, Punkte und Spektakel. Wir sind unserem regionalen Umfeld und unseren Fans verpflichtet. Der SCUI weist in der 1. Liga den zweithöchsten Zuschauerschnitt aus. (Saison 2006/07: 720 Zuschauer pro Spiel). Für das Team und die Trainer ist somit die Ausgangslage klar.

Wie sieht es aber mit der Clubleitung aus. Als strategisches Gremium sind wir für die mittelfristige Planung und Entwicklung des Vereins zuständig. Wir müssen unsere Betrachtungsweise auf die nächsten drei Jahre auslegen. Und hier kommt nun ein Zielkonflikt zum Tragen. Wollen wir einen durch die äusseren Umstände aufgezwungenen “Durchhänger” in Kauf nehmen, um den Aufbau und das “Fit-machen” für die Zukunft vollziehen zu können? Wie wirken sich zwischenzeitliche Misserfolge und ein allfälliges Abrutschen ins vordere Mittelfeld bei den Fans und Sponsoren aus? Hat das Umfeld die Geduld bei einem “Neuaufbau” mitzuhelfen oder werden wir von den Zuschauern, den Medien und letztendlich auch von den Sponsoren zerzaust? Diese Frage lässt sich nicht einfach so beantworten.

Die Clubleitung hat aber nicht die Wahl. Wir müssen uns mit der unmittelbaren Zukunft auseinandersetzen und werden wohl oder übel die Variante “Neuaufbau” angehen. Dabei wäre es jedoch völlig falsch nur schwarz zu malen. Orientieren wir uns an unseren Stärken und nehmen diese Ausgangslage als Basis. Wir haben die besten und treusten Fans in der 1. Liga, unser Club verfügt über eine regional stark ausgeprägte Ausstrahlung. Wir verfügen über ein sehr breit abgestütztes, treues Sponsorenumfeld. Die Partnerschaft mit dem Regionalmedium “Jungfrau Zeitung” kann als eigentlicher Trumpf bezeichnet werden. Die Clubstrukturen sind angepasst worden und in der Clubleitung sitzen motivierte, fachlich versierte Leute, welche ehrenamtlich das Wohl des Clubs jederzeit in den Vordergrund stellen. Es gilt also die Zukunft aktiv zu gestalten. Was heisst das aber nun konkret?

  • Wir müssen diese Saison mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln kämpfen. Es wird wohl auch schwierig im zweiten Transferfenster (Nov./Dez.) gute “Jokertransfers” machen zu können. Wir stehen gegenüber den jungen Spielern, welche im erweiterten Kader figurieren, in der Pflicht, dass sie zu Spieleinsätzen kommen. Nur so können sich diese Nachwuchsleute auch weiterentwickeln.
  • Wir müssen unsere nicht sehr konfortable Ausgangslage unseren Partnern im Umfeld des Clubs kommunizieren. Nur so können wir auch auf das nötige Verständnis hoffen.
  • Unsere Nachwuchsabteilung ist grundsätzlich weiter zu stärken. Wir müssen eine genaue Analyse betreiben und danach die richtigen Entscheide für die Weiterentwicklung treffen. Es soll dabei keine Tabus geben. Insbesondere ist die Funktion und Organisation der regionalen Nachwuchsbewegung BeO Ost in der heutigen Struktur zu hinterfragen. Gibt es bessere Lösungen, sind diese umzusetzen.
  • Bereits in den nächsten Wochen gilt es für den Vorstand unter der Leitung des TK-Chefs die Leitplanken für die kommende Saison in Sachen 1. Mannschaft zu definieren. Danach gilt es auf dem Markt die entsprechenden Kontakte zu pflegen und das Team mit gezielten Zuzügen zu verstärken.
  • Im weiteren gilt es auch die Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit anderen Vereinen zu optimieren. Ideal wäre sicher auch eine verbindliche Partnerschaft mit einem höherklassigen Verein.
  • Es gilt die Wirtschaftlichkeit weiter im Auge zu behalten. Optimierungen bei Infrastruktur und Rahmenbedingungen sind anzustreben.
  • Kontinuität setzt klare strategische Zielsetzungen voraus. Nur wer weiss wohin er will, wird auch dort landen wo er geplant hat.

Kurz und gut. Wir müssen diese Saison kämpfen und unsere Aufgaben als Spieler, Trainer, Funktionär und Vorstandsmitglied mit Stolz erfüllen. Daneben gilt es das Wohl des Clubs im Auge zu behalten und wir müssen wie bereits erwähnt noch vermehrt kommunizieren. Die Clubleitung soll die Rahmenbedingungen abstecken und definieren. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies gelingt und wir die Zukunft unseres SCUI positiv gestalten werden können.

Posted by: beniknecht | Oktober 15, 2007

Zu Besuch bei den ZSC Lions

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Am 29.9.07 besuchte die Clubleitung des SCUI auf Einladung meines Freundes Tarzis Bono (Mitglied VR der ZSC Lions) das Eishockeyspiel ZSC Lions - HC Lugano. Vor dem Spiel konnten wir auf einer Führung hinter die Kulissen des Hallenstations schauen. Es war ein sehr interessanter Abend mit einem verdienten Heimsieg der Lions. Ich freue mich schon heute auf das Spiel gegen die Lions im Rahmen unseres Altjahrswochen-Event “energy on ice” am 28. Dezember 2007.

www.zsc-lions.ch

Posted by: beniknecht | Oktober 15, 2007

Mein Start mit dem Weblog

Heute habe ich auf Anraten und mit dem nötigen Input meines Kollegen Philippe den Start als Tagebuchschreiber initiert. Ich will versuchen interessante Sachen aus meinem Leben hier zu dokumentieren. Bin gespannt was dabei rauskommt….

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